|
Forschung und Dokumentation im Wienerwald zählen zu unseren zentralen Aufgaben. Wir liefern Ideen, unterstützen Forschungprojekte und setzen Ergebnisse gezielt um. Weiters bringen wir unser Know-how in laufende Monitoringsysteme ein.
Gemeinsam mit dem Biosphärenpark Wienerwald Management initiierte Projekte: - Kernzonen-Basismonitoring
Auf Basis laufender Beobachtung der Kernzone widmet sich dieses Projekt der Frage, was passiert, wenn der Mensch in den Wald nicht mehr eingreift. - Buchenborkenkäfer
Vom Wind umgeworfene Buchen werden in den Kernzonen nicht mehr aufgearbeitet, das Holz bleibt am Waldboden liegen. Die Buchen bieten als Totholz wiederum Lebensraum für zahlreiche Tierarten. Gemeinsam mit dem Bundesforschungszentrum für Wald untersuchen wir, ob von diesen Buchen eine Gefahr für eine Massenvermehrung der Borkenkäfer ausgeht und ein mögliches Risiko für die Schädigung umliegender Wirtschaftswälder besteht. - Populationsmanagement "Herbstzeitlose"
Die Herbstzeitlose ist auf den Wiesen im Wienerwald weit verbreitet. Sie gehört zur Familie der Zeitlosengewächse und ist eine giftige Pflanze. Da sie selbst im Heu ihre Giftwirkung beibehält, kann die Verfütterung zu Vergiftungen führen. Im Rahmen des Projektes wird evaluiert, welche Maßnahmen zur Zurückdrängung der Herbstzeit- lose auf den Wienerwaldwiesen gesetzt werden können. Forschungs- partner ist die Universität Wien, Institut für Botanik. - Naturwaldzellen
In so genannten "Naturwaldzellen" wird der Wald außer Nutzung gestellt und bietet so wertvollen Lebensraum für viele Tier- und Pflanzenarten. Bei diesem Projekt wird die ökologische Bedeutung von Naturwaldzellen für die Erhaltung von seltenen Laufkäfer- und Spinnenarten untersucht.
|